Speedlink Imperior - Test/Review
Hersteller Speedlink erweitert sein Gaming-Sortiment um die kabellose Gaming Mouse „Imperior“, die mit einem Pointing Stick und einer anpassbaren RGB-Beleuchtung daherkommt.
Von Christoph Miklos am 09.03.2022 - 13:41 Uhr

Fakten

Hersteller

SPEEDLINK

Release

Januar 2022

Produkt

Maus

Preis

ab 44,98 Euro

Webseite

Media (8)

Verarbeitung & Technik

Verarbeitung


Die neue Speedlink Imperior misst 80x46x135 mm (B x H x T) und eignet sich demnach bestens für Personen mit mittelgroßen und großen Händen. Den Nager gibt es ausschließlich in der Farbe Schwarz. Unser Testmuster wurde aus robustem Kunststoff gefertigt und setzt auf eine angenehme Soft-Touch-Oberfläche. Interessant ist auch die Optik der Maus: Man findet kleine Öffnungen und verschiedene Verzierungen an der Oberseite. Durch den geschickten Einsatz von RGB-LEDs kommt das Design noch besser zur Geltung. Die Beleuchtung kann optional an der Unterseite mittels Schiebeschalter deaktiviert werden. Über eine dedizierte Software lässt sich die Beleuchtung frei anpassen. Mit integriertem Akku bringt kommt die Imperior auf ein Gesamtgewicht von 122 Gramm. Die Verarbeitung der Maus selbst überzeugt, hier gibt es nichts zu meckern. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind gut. Schade nur, dass die Soft-Touch-Oberfläche Fingertapser magisch anzieht. Zur Eingabe stehen sieben Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Zusätzlich gibt es noch einen Vier-Wege-Stick. Dieser kann auch als Steuerkreuz genutzt werden, sodass hier für den ein oder anderen Shooter-Freund durchaus ein Vorteil entstehen kann. Unter den beiden Haupt-Maustasten befinden sich mechanische Taster mit einer Lebensdauer von 20 Millionen Klicks, die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Auch das gummierte Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Vier langlebige PTFE-Gleiter sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. An der Unterseite des Nagers findet man den Ein-/Aus-Schalter und eine Taste zum Durchschalten der RGB-Modi. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.

Technik


Als Herzstück der Maus fungiert der leicht „angestaubte“ PixArt PMW 3325 Sensor. Er löst mit bis zu 5.000 DPI auf (10.000 DPI interpoliert), unterstützt Mausgeschwindigkeiten von bis zu 100 IPS und Beschleunigungen von bis zu 20 G. Betrieben werden kann unser Sample per 2.4-GHz-Funk (latenzfrei; 10 Meter Reichweite) oder kabelgebunden mittels USB-Kabel. Der Akku wird über das mitgelieferte und flexible USB-C-Kabel (1.5 Meter Länge) geladen. Die maximale Akkulaufzeit beläuft sich auf 70 Stunden (ohne Beleuchtung).

Software


In der hauseigenen Software lassen sich folgende Einstellungen vornehmen:
• Beleuchtung (Farbe und Modi) • Tastenbelegung • Makros (inkl. Timings) • Profile (5 Stück) • DPI-Auflösung (5 Stück) • Polling-Rate
Auch eine Akkuanzeige gibt es. Alle Einstellungen lassen sich auf dem integrierten Onboard-Speicher ablegen. Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows 10 und 11 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang wird der Treiber von Speedlink benötigt.

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