Mortal Kombat 9 - Test/Review
Der letzte Mortal Kombat Teil (Mortal Kombat vs DC) war für viele Fans wie ein Schlag ins Gesicht.
Von Christoph Miklos am 09.05.2011 - 03:19 Uhr

Fakten

Plattformen

Xbox 360

PlayStation 3

Publisher

Warner Bros. Interactive Entertainment

Entwickler

NetherRealm Studios

Release

19.04 2011

Genre

Beat'em up

Typ

Vollversion

Pegi

18+

Webseite

Media (13)

Altes und Neues

Überarbeitung
Das Kampfsystem von Mortal Kombat wurde leicht überarbeitet und modernisiert. Ähnlich wie bei Tekken steuert ihr nun mit jedem Button eine Extremität eures Kämpfers. Die bekannten Kombos von Scorpion, Kitana und Co. wurden zusätzlich vereinfacht, sodass es auch Neulingen im Prügelgeschäft nun viel leichter fällt, in die Kämpfe einzusteigen. Ebenfalls neu ist der Special-Balken. Diese Leiste am unteren Bildschirmrand lädt sich während des Duells auf. So entfesselt ihr Kombo-Breaker oder verstärkt eure Angriffe: Nightwolf schießt mit Unterstützung der Special-Kräfte zum Beispiel drei statt nur einem Pfeil mit dem Bogen ab. Ist der Balken ganz gefüllt, habt ihr die Möglichkeit, einen vernichtenden X-Ray-Move zu landen, bei dem der Schaden im und am Körper eures Gegners in Röntgenoptik und Zeitlupe dargestellt wird.
KI
Stellenweise kämpft Mortal Kombat 9 mit dem Balancing. Der Endboss Shao Kahn zum Beispiel wird mit seiner Fähigkeit, X-Ray-Moves und andere Attacken abzuwehren, ohne dass er blockt und seinen (natürlich unblockbaren) Attacken-Wellen für Ärger sorgen. Mortal Kombat ist nach wie vor kein hochtechnisches Prügelspiel wie BlazBlue oder Street Fighter, bei dem Fehler im Balancing fatale Auswirkungen auf ganze Wettkämpfe hätten. Dennoch besitzen die spielbaren Charaktere einige Moves, die -mit dem richtigen Timing ausgeführt- alle Gegner zur Weißglut treiben werden.
Fehlende Übersicht und Synchronisation
Die Idee, in einem weitläufigen Areal Münzen auf makabere Arten in Preise umzutauschen („Krypta“), ist gelungen. Allerdings ist die groteske Mischung aus Friedhof und Folterkammer sehr unübersichtlich. Die träge Kamera verlängert den Aufenthalt zudem unnötig. Oft ist aus der Entfernung nicht zu erkennen, ob ihr eine Belohnung schon kassiert habt oder nicht, was zu lästigem Zoomen und Herumsuchen führt. Ein weiteres Ärgernis in Mortal Kombat 9 ist die unterirdische Synchronisation. Die deutsche Vertonung ist jenseits von Gut und Böse. Daher: wenn möglich zur englischen Originalspur greifen!
Technik und 3D
Wie bereits erwähnt können sich die Stages in MK 9 sehen lassen. Auch wissen die zahlreichen Moves, Kombos und flüssigen Animationen zu gefallen. Die restliche Optik (Charaktere, Effekte) bleibt leider hinter den Genre-Referenzen wie zum Beispiel Street Fighter IV und Marvel vs. Capcom 3. Auch finden wir den 3D-Modus der PlayStation 3-Version nicht gerade atemberaubend. Killzone 3 hat das deutlich besser hinbekommen. Technische Unterschiede zwischen den beiden Konsolenversionen konnten wir während unserer Testphase nicht feststellen.

2 Kommentare

David vor 5012 Tagen

Es ist das brutalste und abscheulichste Spiel das ich je gesehen habe. Aber es ist wirklich gut.

bayramorucov1 vor 4440 Tagen

TDUFY

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