Hunted: Die Schmiede der Finsternis - Test/Review
Es herrscht finsterstes Mittelalter. Schreckliche Kreaturen haben sich aus den Tiefen der Erde erhoben, überall im Land verschwinden Menschen spurlos.
Von Christoph Miklos am 14.06.2011 - 04:16 Uhr

Fakten

Plattformen

Xbox 360

PlayStation 3

PC

Publisher

Bethesda Softworks

Entwickler

inXile Entertainment

Release

03.06 2011

Genre

Action-Adventure

Typ

Vollversion

Pegi

18+

Webseite

Media (25)

Koop sei Dank!

Suchspiel
Wer die vielen versteckten Geheimräume und verborgenen Gegenstände aufspürt, darf sich über bessere Waffen und üppige Goldsäcke freuen - nebenbei erledigt ihr auch optionale Ziele, die euch mit Erweiterungen des Lebensbalkens und ähnlichen Verbesserungen belohnen. Allerdings leidet die Hatz auf wertvolle Items unter der geringen Variabilität, zu häufig entdeckt ihr identische Schlaginstrumente, deren Nutzen fragwürdig ist. Da die Heroen keinerlei Inventar besitzen, müsst ihr die Entscheidung über "hire or fire" sofort treffen. Schade nur, dass euch Hunted lediglich zwei Waffenslots bietet.
Die Technik
An der verwendeten Unreal Engine 3 nagt sichtlich der Zahn der Zeit. Matschige Texturen, eine triste Umgebung und hölzerne Animationen trüben den Gesamteindruck stark. Lediglich die hübschen Licht- und Schattenspielerrein wissen zu gefallen. Der Sound punktet durch eine solide Vertonung (dt.) sowie gut klingende Waffengeräusche.
Unser Testvideo zu Hunted: Die Schmiede der Finsternis
Koop-Action
Grundsätzlich könnt ihr Hunted: Die Schmiede der Finsternis alleine mit der KI durchzocken. Wirklich Spaß macht das aber nicht, da die CPU-Unterstützung oftmals die „Arbeit“ verweigert und nur nutzlos in der Gegend herumsteht. Idealerweise zockt ihr den Titel mit einem guten Freund durch. In dem knapp 10-stündigen Abenteuer könnt ihr so dann die gemeinsame Vorgehensweise absprechen, Reichtümer teilen oder euch gegenseitig vor angreifenden Gegnern warnen.
Baukasten
Kreative Bastler werden ihre Freude mit dem "Crucible"-Modus haben. Mit diesem Level-Editor stehen euch zig Möglichkeiten zur Verfügung, eigene Dungeons zu erstellen. Dabei manipuliert ihr mit denkbar intuitiven Mitteln die Art der Räume, eure Bewaffnung oder die Eigenschaften der Widersacher - sogar physikalische Gesetze setzt ihr auf Wunsch außer Kraft.

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