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Inhalt
Fakten
Hersteller
Cherry
Release
29.07 2025
Produkt
Tastatur
Preis
ab 307 Euro
Webseite
Media (12)
Die Tastatur kommt im TKL-Layout daher, misst 365x44x156 mm (BxHxT) und bringt 1.250 Gramm auf die Waage. Das stabile Gehäuse wurde hauptsächlich aus Aluminium gefertigt und besitzt nur ein paar wertige Kunststoffelemente. Die Verwindungssteifheit des Keyboards gibt keinerlei Anlass zur Kritik, hier knarzt oder wackelt nichts. Eine Gasket-Konstruktion und eine mehrschichtige Innenpolsterung sorgt für ein sanftes Tippgefühl und ein optimiertes Tippgeräusch.
Bemerkenswert sind die Stellfüße. Cherry realisiert sie nicht, wie sonst bei dieser Art Chassis die Norm, magnetisch oder baut sie über ein Stecksystem an, sondern sie werden fest in das Gehäuse integriert. Dazu wird an der Rückseite eine Art Schiene umgeklappt. Die Tastenkappen bestehen aus Polybutylenterephthalat (PBT), werden im sogenannten Double-Shot-Verfahren hergestellt und sind deutlich langlebiger als ABS-Keycaps. Der USB-C-Anschluss befindet sich links auf der Rückseite. Direkt daneben wurde ein Schiebeschalter für die „Tri-Mode-Verbindung“ (Kabel, Bluetooth und 2.4-GHz-Funk) platziert. Das stoffummantelte, flexible und abnehmbare USB-Kabel misst ausreichend lange 1.8 Meter. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Der Lieferumfang sieht wie folgt aus:
Bei der werksseitigen Schmierung habe man laut Cherry darauf geachtet, dass nicht zu viel Schmiermittel werksseitig aufgetragen wird, was das Druckgefühl negativ beeinflusst hätte. Das aufgebrachte Mittel soll ähnliche Eigenschaften aufweisen wie das von „Selbstschmierern“ verwendete Kryptox GPL 205 Grade 0. Außerdem ist das Federdesign nicht mehr zylindrisch, sondern leicht tonnenförmig. Federverformung sowie Kratz- und Klickgeräusche sollen dadurch zusätzlich reduziert und eine „nahezu berührungslose lineare Bewegung“ ermöglicht werden. Neu sei zudem die Federzentrierung und das Stößelführungssystem. Wie auch die „alten“ MX(1A)-Switches verfügen die neuen MX2A über das hauseigene Crosspoint-Kontaktsystem mit Prellzeit unter einer Millisekunde.
Alternativ kann man auch zur hauseigenen Software von Cherry greifen. Diese erlaubt eine Anpassung der Beleuchtung, das Einstellen eines individuellen Bildes für das Display und das Anlegen von Aktionen für sämtliche Tasten. Letzteres umfasst dabei neben Makros aber nur das Eingeben vordefinierter Texte sowie einiger weniger Aktionen wie Mediensteuerung oder das Starten des Taschenrechners. Sämtliche Einstellungen lassen sich auf dem internen Speicher des Eingabegerätes ablegen (3 Profile). Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows 10/11 erkannt.
Die Laufzeiten sehen wie folgt aus: Mit dem fix verbauten 4.600-mAh-Akku kommt die MX 8.3 auf bis zu 1.200 Stunden Laufzeit per Bluetooth, bei Funk mit 4.000 Hz sollen es maximal 55 Stunden sein - abhängig von Display- und Helligkeitseinstellung.
Christoph meint: Performance-Anwender und ambitionierte Spieler können bedenkenlos zugreifen!
“Mit der Xtrfy MX 8.3 TKL Wireless liefert Cherry seine bisher beste (High-End-)Gaming-Tastatur ab. Für die Tastatur sprechen die sehr gute Verarbeitungsqualität (Gehäuse und Tastenkappen), hohe Rutschfestigkeit und komplett anpassbare Einzeltastenbeleuchtung. Das Highlight sind die neuen und vorgeschmierten MX2A RGB Red Schalter. Die Switches fühlen sich nicht nur verdammt gut beim Tippen an, sondern bieten auch eine lange Lebensdauer. Auf der technischen Seite gibt es eine latenzfreie 2.4-GHz-Verbindung (+Bluetooth und Kabelmodus), ordentliche Akkulaufzeit und hohe Polling-Rate (bis zu 8.000 Hz via Kabel). Löblich ist auch das praktische Display inklusive Drehregler und die Hot-Swap-Funktion. Kritisch sehen wir die nur rudimentäre Software und den hohen Verkaufspreis von knapp über 300 Euro.
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