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Fakten
Hersteller
ASUS
Release
Ende Juni 2026
Produkt
Wasserkühlung
Preis
ab 221,13 Euro
Webseite
Media (17)
Bei unserem Testmuster handelt es sich um eine ab Werk vollständig befüllte All-in-One-Wasserkühlung, die als geschlossenes und wartungsfreies Kühlsystem ausgeführt ist. Der wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältliche Radiator setzt auf fein ausgearbeitete Aluminiumlamellen, während die Bodenplatte des Wasserblocks aus gut wärmeleitendem Kupfer gefertigt ist. Auch bei der Verarbeitung gibt sich ASUS keine Blöße: Die Kühlfinnen sind sauber entgratet und scharfe Kanten oder unsauber verarbeitete Stellen konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Die beiden mit Nylon ummantelten Schläuche weisen eine Länge von jeweils 400 Millimetern auf und bieten damit ausreichend Spielraum für die Montage in größeren Gehäusen. Der 360-mm-Radiator misst 397 × 120 × 27 mm (L × B × H). Darauf sitzt bereits ab Werk der Strix-Lüfter-Single-Frame, der drei 120-mm-Lüfter zu einer vormontierten Einheit zusammenfasst und dadurch die Installation vereinfacht.
Auch bei den Details hinterlässt die Verarbeitung einen hochwertigen Eindruck. Besonders praktisch sind die 360° drehbaren Schlauchanschlüsse (360° Rotatable Tubing Couplings) am Radiator. Die beweglich gelagerten Anschlüsse lassen sich flexibel ausrichten, wodurch die Schläuche bei der Montage leichter in die gewünschte Position gebracht werden können. Gleichzeitig wird eine unnötige Belastung beziehungsweise ein starkes Abknicken der Schläuche vermieden.
Die Pumpeneinheit fällt aufgrund des integrierten 5,08-Zoll-IPS-Displays vergleichsweise groß aus und misst 123,2 × 99 × 91,7 mm. Im Inneren übernimmt die Pumpe die kontinuierliche Zirkulation der Kühlflüssigkeit zwischen Wasserblock und Radiator. Die gesamte Einheit wirkt sauber verarbeitet und sitzt nach der Montage stabil auf dem Prozessorsockel.
Für die eigentliche Wärmeübertragung setzt ASUS auf eine Micro-Channel Copper Plate. Die aus Kupfer gefertigte Bodenplatte verfügt auf der Innenseite über eine feine Mikrokanalstruktur, durch welche die Kühlflüssigkeit geführt wird. Die dadurch vergrößerte Kontaktfläche zwischen Kühlmittel und Kupfer soll die Wärmeaufnahme verbessern und die vom Prozessor erzeugte Abwärme möglichst effizient in den Kühlkreislauf übertragen. Die Wärmeleitpaste ist bereits ab Werk aufgetragen, was die Erstmontage zusätzlich erleichtert.
Die Lüfter arbeiten PWM-gesteuert in einem Drehzahlbereich von 800 bis 2.500 U/min. ASUS gibt einen maximalen Luftdurchsatz von 82,57 CFM sowie einen statischen Druck von 4,36 mmH₂O an. Letzterer fällt vergleichsweise hoch aus und ist für den Einsatz auf einem Radiator von Vorteil, da die Luft mit entsprechendem Druck durch die eng stehenden Aluminiumlamellen befördert werden kann. Die maximale Geräuschentwicklung beziffert der Hersteller mit 35,78 dB(A).
Auch optisch hat die Lüftereinheit einiges zu bieten. Das von ASUS als Aura Fan Edge bezeichnete Rahmendesign integriert eine anpassbare ARGB-Beleuchtung in die Lüfterkanten und sorgt damit für zusätzliche Lichtakzente rund um den Radiator. Die Beleuchtung lässt sich über ASUS Aura Sync konfigurieren und mit weiteren kompatiblen Komponenten synchronisieren. Typisch für die ROG-Serie fällt die Gestaltung dabei durchaus auffällig aus, fügt sich aber stimmig in entsprechend beleuchtete Gaming-Systeme ein.
Die Konfiguration erfolgt über die ASUS InfoHub Software. Im Test überzeugte das IPS-Panel mit einer scharfen Darstellung, kräftigen Farben und einer guten Ablesbarkeit. Gerade in Gehäusen mit Seitenfenster ist das große Display ein echter Blickfang und bietet neben dem optischen Mehrwert auch einen praktischen Nutzen zur Überwachung wichtiger Systemwerte.
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