Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series X
PlayStation 5
PC
Xbox Series S
PlayStation 5 Pro
Publisher
Xbox Game Studios
Entwickler
The Coalition
Release
06.10 2026
Genre
Action
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Preis
69,99 Euro
Media (14)
Galerie
Besonders auffällig ist der überarbeitete Roadie Run. Der geduckte Sprint wird nun klassisch über den linken Analogstick aktiviert, während die Kamera weiter zurückfährt und einen besseren Überblick ermöglicht. Während des Sprints sind zudem Slides und kleinere Sprünge möglich. Dadurch entsteht deutlich mehr Bewegungsfreiheit als in älteren Teilen. Auch das bekannte aktive Nachladen ist wieder dabei. Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, profitiert weiterhin von der Mechanik, wobei die Anzeige nun prominenter in der Bildmitte platziert wurde.
Neben klassischen Gefechten wie Team Deathmatch gibt es mit Conquest eine Variante des bekannten King-of-the-Hill-Prinzips. Hier kämpfen beide Mannschaften um bestimmte Bereiche der Karte. Gerade dabei zeigt sich, wie wichtig Kommunikation und das Deckungssystem bleiben. Die bisher gezeigten Karten kombinieren offene Bereiche mit engen Innenräumen, unterschiedlichen Höhenebenen und zahlreichen Deckungsmöglichkeiten. Dadurch wechseln direkte Feuergefechte regelmäßig mit taktischen Positionskämpfen.
Spielerisch funktioniert das bereits ordentlich. Eine Revolution des PvP-Konzepts sollte man allerdings nicht erwarten. E-Day baut vielmehr auf der bekannten Gears-Formel auf und versucht, diese durch die modernisierte Bewegung etwas zugänglicher und dynamischer zu gestalten.
Besonders interessant: Die drei Teams agieren grundsätzlich eigenständig, bewegen sich aber auf demselben Schlachtfeld. Dadurch können sich die Wege der Squads kreuzen und spontane gemeinsame Kämpfe entstehen. Zurückgelassene Ausrüstung oder Befestigungen anderer Gruppen können später sogar für das eigene Team nützlich werden.
Zum Abschluss muss das Team erfolgreich aus dem Einsatzgebiet extrahieren. Dadurch bekommt das klassische Horde-Prinzip einen leichten Extraction-Einschlag, ohne sich vollständig von den Wurzeln der Reihe zu entfernen.
Die Klassen unterscheiden sich nicht nur bei ihren Waffen, sondern auch hinsichtlich taktischer Ausrüstung und spezieller Fähigkeiten. Ausrüstung lässt sich verbessern und mit Mods erweitern. Wer zusätzliche Aufgaben innerhalb der Einsätze abschließt, erhält weitere Ressourcen für Upgrades. Damit deutet sich bereits ein Fortschrittssystem an, das langfristig zum Experimentieren mit unterschiedlichen Builds und Teamzusammenstellungen motivieren könnte.
Natürlich darf auch der für die Serie typische Gewaltgrad nicht fehlen. Kettensägen-Attacken, Shotguns und andere Waffen hinterlassen entsprechend deutliche Spuren bei den Gegnern. Gears of War bleibt damit auch 2026 eine der kompromissloseren Shooter-Serien. Gerade Horde Siege profitiert von der technischen Inszenierung. Wenn mehrere Squads gleichzeitig kämpfen und zahlreiche Locust das Schlachtfeld überrennen, entwickelt E-Day eine beeindruckende Dynamik.
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